Lenovo Yoga 500 Test 2015 ᐅ Notebook Review

Lenovo konnte sich in jüngster Zeit mit verschiedenen Konzepten einen festen Standfuß in dem hiesigen Notebook-Wesen sichern. Mit der sogenannten Yoga-Serie beispielsweise hat der chinesische Technikriese bereits einige preisgünstige Convertibles auf den Weg gebracht. Auch das Lenovo Yoga 500, ein Windows-10-Modell samt Touchscreen und 360-Grad-Scharnier, gehört in diese Produktklasse.

Was der Hybride im Einzelnen zu bieten hat, mit welchen Vor- und Nachteilen das Gerät aufwartet, und in welchen Versionen es das Lenovo Yoga 500 zu nutzen gibt, erläutern der folgende Testbericht.Lenovo_YOGA_500

Design & Ausstattung des Yoga 500 im Test

Lenovos Notebooks gelten nicht gerade als die Schmuckstücke unter den mobilen Computerstationen. Das Yoga 500 kann optisch gesehen jedoch durchaus überzeugen, denn die wahlweise schwarze, weiße oder rote Außenverkleidung lässt einen kleinen Schimmer erkennen. Insbesondere unter einfallendem Licht macht das Yoga 500 eine schicke Figur, wobei die Innenseite stets in einem universalen Schwarzton gehalten ist.

Die gebürstete Aluminiumfläche sorgt dafür, dass das Notebook recht gut in der Hand liegt und zudem einigermaßen unanfällig gegenüber Fingerabdrücken gehalten ist. Rein formtechnisch gesehen fällt eine Mischung aus Kantenoptik und abgerundeter Seitenverkleidung auf.

Die eigentliche Verarbeitung ist im Test mit „gut“ zu benoten. So kann das „Base“, also die Haupteinheit samt Tastatur, mit einer besonders stabilen Bauweise bestechen, wohingegen die Seitenleisten des Bildschirms etwas leicht eingedrückt werden können. Der eigentliche Bildschirm misst übrigens 14 Zoll, ist mit einem gut 5 Millimeter breiten Bildschirmrand versehen und über zwei (sehr stabile) Eckscharniere mit der Haupteinheit verbunden Ein optisches Laufwerk lässt sich nicht finden.

Gewicht & Abmessung des Lenovo Notebooks

Das Lenovo Yoga 500 bringt gut 1,8 Kilogramm auf die Waage und ist demnach weder als Fliegen- noch als Schwergewicht zu bezeichnen. Mit einer Gerätetiefe von 21 Millimetern macht das Modell ein durchaus flaches Notebook aus und kann selbst gegen minimalistische Ultrabooks ankommen. Die restlichen Ausmaße betragen 34 x 21,5 Zentimeter, sodass es das Notebook auf Mittelwerte in puncto Mobilität bringt.

Der Yoga 500 Bildschirm im Test

Dreh- und Angelpunkt des Lenovo Yoga 500 bietet dessen Bildschirm. Dieser fungiert nämlich nicht nur als Anzeige, sondern auch als Steuerzentrale: Dank 10-Punkte-Multitouch-Display darf die Kachelwelt von Windows 10 auch per Fingergestik durchforstet werden und wer das Modell als Tablet-PC nutzen will, schlägt den Bildschirm komplett „auf links“. Dies hat auch im Test des YOGA 500 sehr gut funktioniert.

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Die Bildschirmqualität reicht für den heimischen Gebrauch ohne Frage aus, doch der geringe Helligkeitswert von rund 230 cd/m² macht das Modell eher ungeeignet zum Schreiben und Wischen an der frischen Luft. Inhalte werden auf dem IPS-Display übrigens in Full-HD aufgelöst – scharf wirken Bilder und Videos also allemal. Zudem lässt die Anzeige dank „Anti-Glare“-Beschichtung kaum Reflektionen zu.

Leistungseigenschaften des Lenovo Yoga 500

Lenovo_YOGA_500_ConvertibleIm Inneren des Lenovo Yoga 500 werkelt ein AMD-Prozessor des Typs A6-6310: 2 x 2 GHz schlagen in dem Herzen des Notebooks und werden von einem 4 GB dicken Arbeitsspeicher unterstützt. Bei Bedarf können die Kerne per Turbo-Boost-Funktion auf 2,4 GHz hochtakten. Das macht eine solide Geschwindigkeit, die zwar nicht zum Spielen aktueller PC-Titel, für Bildverarbeitungsprogramme und Videoschnitttechniken allerdings ohne Frage ausreicht.

Einen deutlichen Geschwindigkeitsschub ruft noch die SSD-Festplatte hervor: Das 128 GB große Speichermedium erlaubt einen besonders schnellen Zugriff auf sämtliche Dateien und Programme, sodass nicht nur das allgemeine Betriebstempo gesteigert wird, sonder auch das Starten und Herunterfahren in Windeseile abgewickelt werden.

Leider währt dieser Highspeed-Spaß nur von kurzer Dauer, da ein 30-Watt-Lithium-Polymer-Akku in dem Notebook integriert ist: Die Kraftzellen versorgen das Gerät unter realen Umständen gerade einmal dreieinhalb Stunden lang mit Energie, bevor sich der Bildschirm schwarz färbt.

Anschlüsse & Zubehör – Was ist alles enthalten?

Anschlüsse bietet das Lenovo Yoga 500 eine ganze Reihe. Hierunter fallen zum Beispiel drei USB-Ports, von denen einer der dritten Generation angehört, ein HDMI-Ausgang, eine klassische Klinkenbüchse und selbstverständlich noch ein Ethernet-Anschluss. Wer kabellos in Netzwerke gelangen möchte, darf dies per WLAN tun.

Einen NFC-Chip bietet das Modell zwar nicht, kann dafür aber mit einem Bluetooth-Modul (4.0) dienen. Ebenfalls an Board sind ein Kartenleser für SD-, SDHC-, SDXC- und MMC-Karten. Seitlich ist zudem der Lenovo typische „One Key Recovery Button“ zu erkennen, über welchem sich das System im Notfall wiederherstellen lässt. Des Weiteren sind noch eine sehr angenehme Accu-Type-Tastatur samt Touchpad und ein kräftiges Lautsprecherpaar vorhanden.

Welche Software ist bei Kauf des Lenovo Yoga 500 dabei?

Neben dem Betriebssystem Windows 10 ist das Lenovo Yoga 500 noch mit einer ganzen Palette an Zusatzsoftware ausgestattet. Als wirklich nützlich sind diese Bonusprogramme allerdings nicht zu bezeichnen: Die Stromsparsoftware „Lenovo Energy Management“ beispielsweise zehrt genauso stark an dem Akku, wie sie ihn stärkt, denn die zusätzliche Belastung des Prozessors steigert auch den Strombedarf des Geräts.

Per „Lenovo Harmony“ soll dem Nutzer zudem ein besonders stimmiges PC-Umfeld geboten werden, was sich allerdings mit nur wenigen Klicks auch in Eigenregie erstellen lässt. Die Gesichtserkennung funktioniert zudem nur mittelmäßig und kann beziehungsweise darf auf keinen Fall das klassische Passwort ersetzen. Immerhin: Mit „LifeSave“ aus dem Hause McAfee kommt ein nützlicher Back-up-Schutz daher. Diesen gibt es allerdings nur als Testversion!

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Weitere Ausführungen des Notebooks

Wer von der Standardausrüstung und dem Standardpreis von rund 500 Euro abweichen will, darf sich mittlerweile an eine erstaunlich breite Auswahl an Yoga-500-Modellen herantrauen: Bildschirmtechnisch gesehen gibt es den Hybriden noch als 15,6-Zoll-Modell zu haben und wer es besonders handlich mag, darf auch zu einer Ausführung mit einem 13,3-Zoll-Bildschirm greifen.

Unabhängig von der Größe bleibt die Touchscreen-Funktion jedoch gegeben, wobei sich Leistung und Anschlusspalette durchaus verändern: Die kleineren Versionen kommen stets mit einem schwächeren Prozessor, dafür aber kräftigeren Akku daher, wohingegen bei den größeren Versionen meist der Schwerpunkt auf dem Betriebstempo liegt. Einige 14- und 15,6-Zoll-Notebooks sind zudem mit einer „klassischen“ Festplatte im HDD-Format ausgestattet. Dies kann zwar einen bis zu achtmal so großen Speicherplatz, zugleich aber auch deutlich trägeren Betriebsmodus bedeuten.

Alles in allem ist das Lenovo Yoga 500 sehr solides und zu empfehlendes Notebook, das in allen Bereichen begeistern kann. Für weitere Notebooks Tests sind die zahlreichen Unterseiten durchzuforsten.

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