Lenovo G70-80 Test ᐅ Der Erfahrungsbericht

Lenovo stellt mit einem Marktanteil von etwa 26 Prozent in China den größten, weltweit den viertgrößten, Hersteller von mobilen Computerstationen dar. Der PC-Profi führt seinen Erfolg auf die besonders breite Sparte an Note-, Sub- und Ultrabooks zurück, mit der er Kunden aus den verschiedensten Kreisen zufriedenstellen will.

Das Lenovo G70-80 etwa richtet sich an Personen, die ein schlichtes Notebook mit einem großen Bildschirm und Mittelklasseausrüstung suchen. Ob die angepriesene Qualität und Funktionalität dieses Systems halten, was sie versprechen, erfährst Du hier:Lenovo_G70-80

Design & Ausstattung des Lenovo G70-80 im Test

Rein optisch betrachtet gesellt sich das Lenovo G70-80 schon einmal in die Reihe der Standard-Notebooks, kann also mit keinerlei Highlights à la Hintergrundbeleuchtung & Co. aufwarten. Die generelle Aufmachung fällt zudem sehr schlicht aus. Langweilig wirkt das Modell jedoch nicht, denn Lenovo hat auch für sein G70-80 eine leicht schraffierte Gehäuseverkleidung genutzt, die zumindest dem Innenleben eine kleine optische Auffälligkeit verpasst.

Von außen glänzt das Modell mit einer Klarlackbeschichtung. Diese sieht im Neuzustand zwar ohne Frage luxuriös aus, kann mit der Zeit jedoch schnell an Glanz verlieren, da sich hier unverkennbar Macken und Schrammen bemerkbar machen. Bei normaler Nutzung des Notebooks sollte so schnell allerdings nichts passieren.

Gewicht & Abmessung des Lenovo Notebooks

Satte 2,9 Kilogramm bringt das Lenovo G70-80 auf die Waage. Demzufolge ist das Modell eindeutig für den Hausgebrauch konzipiert. Dem großen Bildschirm geschuldet fallen auch die Ausmaße mit 41,8 x 28,3 x 2,8 Zentimetern recht hoch aus – hier hätte Lenovo durch die Gestaltung eines kleineren Bildschirmrandes durchaus Platz sparen können.

Immerhin: An der Verarbeitung gibt es nichts zu bemängeln und abgesehen von der Kratzempfindlichkeit der Außenhülle ist das G70-80 auf einen mehrjährigen Einsatz getrimmt.

Lenovo G70-80: Bildschirm

Den wichtigsten Punkt sowie das wortwörtlich größte Kaufargument für das Lenovo G70-80 stellt wohl dessen Bildschirm dar. Dieser misst ausladende 17,3 Zoll! Wer Videos gucken oder schlichtweg große Symbole schätzt, wird von der Diagonalen im Test begeistert sein.

Pixeltechnisch gesehen kann die Anzeige ebenfalls überzeugen, denn mit 1.600 x 900 Bildpunkten bietet diese ein durchaus scharfes, allerdings bei Weitem kein ultrascharfes Bildschirmerlebnis, wie man es mittlerweile von manchen QHD-Displays gewohnt sein könnte.

Doch es ist auch weniger die „Armut“ der Pixel, die den Bildschirmspaß etwas mildert: Der Helligkeitswert der Anzeige fällt leider recht niedrig aus, sodass stets der Netzstecker als Energielieferant fungieren sollte, um zumindest durchgehend auf der maximalen Helligkeitsstufe werkeln zu können.

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Leistung vom Lenovo G70-80

Dass der Netzstecker unbedingt als Stromzufuhr genutzt werden sollte, macht auch der Prozessor deutlich: Ausgestattet mit einem IntelCore i3 Prozessor kann das Lenovo G70-80 keineswegs eine Stromspar-CPU vorweisen und verbraucht unter Volllast somit recht viel Energie. Eine Turbo-Boost-Funktion fehlt ebenfalls, sodass die zwei Kerne stets mit voller Leistung arbeiten.

Diese fällt mit 1,7 GHz zwar nicht allzu berauschend aus, doch die SSD-Festplatte verleiht dem Lenovo G70-80 einen deutlichen Geschwindigkeitsschub. Die rasante Festplatte darf auch als ein ganz großer Pluspunkt erachtet werden, denn solch eine Speicherlösung bieten nur wenige Modelle dieser Preisklasse.

Zwar mag das Volumen mit 128 GB nicht allzu groß ausfallen, doch wer vor allem Word- und Excel-Dateien auf dem Rechner ablegt, wird die Speicherplatine schätzen lernen. Zu guter Letzt noch ein Wörtchen zum Akku: Wie bereits betont, sollte unbedingt der (41 Watt starke) Netzstecker im Dauerzustand an dem Notebook angeschlossen sein, denn mit einer maximalen Laufzeit von vier Stunden stellt das Lenovo G70-80 einen absoluten Kurzstreckenläufer dar.

Anschlüsse & Zubehör im Test des Notebooks

Etwas kurz geraten ist auch die Anschlusspalette des Lenovo G70-80. So bietet das Notebook zwar eine HDMI-Schnittstelle und zwei USB-Ports der zweiten, jedoch keinen einzigen der dritten Generation (besitzen die meisten Notebooks aus dem Test). Neben dem standardmäßigen Ethernet-Kabel, der 3,5-Millimeter-Klinkenbüchse und einem SD-Karten-Schacht bietet das Notebook somit nur das Nötigste.

Erwähnenswert ist jedoch noch die Tastatur, denn die „AccuType“-Oberfläche bringt ein durchaus angenehmes Schreibfeeling mit sich. Kamera (0,3 Megapixel) und Drahtlosmodul (Bluetooth, WLAN und WiFi) liegen wiederum auf Durchschnittniveau. Übrigens: Mittlerweile hat Lenovo sein Modell mit einem Laufwerk ausgestattet – frühere Käufer mussten ohne CD/DVD-Schacht auskommen.

Software vom Lenovo G70-80

Schon das Grundmodell des Lenovo G70-80 gibt es in zwei unterschiedlichen Versionen zu haben: Eine ist mit Windows 8.1, eine mit DOS ausgestattet. Letztere erlaubt auch die Installation von Windows 7. Ein gern gesehener Vorteil also, da Windows 7 nach wie vor als das beliebteste Microsoft-Betriebssystem gilt.

Fernab liefert Lenovo natürlich noch ein hauseigenes Softwarepaket: Ein Stromsparassistent, eine Gesichterkennung und eine Recovery-Funktion werden dem Nutzer kostenlos gestellt, doch einzig und allein die Sicherungs-Software alias OneKey Recovery bringt einen tatsächlichen Nutzen mit sich.

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Weitere Ausführungen des G70-80

Neben den zwei unterschiedlichen Betriebssystemen hat Lenovo bei baugleichen Modellen die Festplatte umgetauscht und bietet mit dem G70-70 beispielsweise eine 500 BB große HD-Festplatte. Des Weiteren gibt es auch das G70-80 mit ein paar Hardware-Optimierungen zu haben: Ein Prozessor der fünften IntelCore-Generation (2 x 2,7 GHz) und eine leistungsstarke Grafikkarte des Typs GeForce 920M/G2 sollen das Modell sogar spielerfreundlich gestalten.

Weitere Notebooks gibt es im Notebook Test, der zahlreiche Notebooks beinhaltet.

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