Lenovo B50-80 Test

Notebooks gelten trotz der diversen Tablet-PCs und Convertibles nach wie vor als überaus beliebte Gerätschaften, wenn es um das mobile Arbeiten geht, wobei die Computerstationen selbstverständlich auch bestens am heimischen Büroplatz genutzt werden dürfen. Einer der größten Hersteller dieser Geräteklasse, Lenovo, hat mit seinem B50-90 ein weiteres Notebook konzipiert. Was der preisgünstige Alleskönner auf dem Kasten hat, verraten Dir die folgenden Zeilen.Lenovo_B50-80

Design & Ausstattung des Lenovo B50-80

Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters, doch im Falle des Lenovo B50-80 darf wohl selbst eine objektive Wertung des Außenlebens gegeben werden, ohne auf Widerspruch zu stoßen: Das gesamte Design des Modells wirkt äußerst schlicht, wenn nicht sogar innovationslos oder gar notgedrungen. Wer hier auf Style und Luxusfaktor setzt, wird eher enttäuscht. Als Office-Gerät macht sich das Modell zumindest recht gut, strahlt aber eben einen absoluten Stangendesign-Faktor aus. Immerhin: Die Tasten sind gut in das Chassis eingelassen und auch das Touchpad ist zu loben. Anders sieht es jedoch bei dem Displayrahmen, welcher sich sehr leicht biegen lässt, aus. Ähnliches gilt für den Schacht des DVD-Brenners, der allerdings zumindest recht leise und schnell ans Werk geht, sodass sich auch Fremdinhalte zügig auf die 1 TB große Festplatte bringen lassen.

Gewicht & Abmessung vom Notebook

Lenovos Standardprinzip schlägt sich auch auf die Ausmaße des Geräts nieder: Mit 38 x 26,2 x 2,5 Zentimetern fällt das Modell voll und ganz in das Gros der hiesigen IT-Branche. Dieser Umstand ist jedoch weitaus weniger als das unspektakuläre, teilweise gar minderwertige, Gehäuseleben zu kritisieren. Mit gut 2,3 Kilogramm liegt das Modell zudem im unteren Bereich der Gewichtsklasse für 15-Zoll-Notebooks.

Bildschirm des Lenovo Notebooks

Einen Full-HD-Bildschirm findet man nicht überall – vor allem nicht im Bereich der Notebook-Einsteigermodelle. Dass sich Lenovo bei dem B50-90 für solch einen Anzeigetyp – ohne Touchscreenfunktion – entschieden hat, ist demzufolge umso erfreulicher, denn so fällt der Bildschirmgenuss schon einmal scharf genug aus, da die 1.920 x 1.080 Pixel auf der 15,6 Zoll messenden Diagonale ein grundsätzlich feines Bild erzeugen. Leider erstrahlt dieses nicht wirklich hell, denn das Lenovo B50-80 erreicht gerade einmal einen Helligkeitswert um die 250 cd/m². Und auch das Kontrastverhältnis fällt nicht wirklich überzeugend aus. Zumindest ist der Blickwinkel recht stabil gehalten.

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Leistung im Test

Im Herzen des Lenovo B50-80 steckt ein Dual-Core-Prozessor der fünften Generation aus dem Hause Intel. Dieser sorgt mit einer Taktrate von 2,2 GHz für ein solides Betriebstempo, welches für klassische Desktopanwendungen und Büroarbeiten allemal ausreicht. Der Arbeitsspeicher ist mit 4 GB etwas knapp bemessen, sodass sich auch recht schnell die Turbo-Boost-Funktion (hierdurch taktet der Prozessor mit maximal 2,7 GHz) bemerkbar macht, um dem Gerät die nötige Puste zu verleihen.

Anschlüsse & Zubehör des Notebooks

Erfreulicherweise ist der Lenovo B50-80 mit einigen Anschlüssen ausgestattet, die sich bei vielen Konkurrenzmodellen dieser Preisklasse nicht finden lassen. So ist das Notebook zunächst einmal mit einem USB-2.0-Port und zwei USB-3.0-Ports ausgestattet. Mit an Board ist zudem eine Webcam, welche selbstverständlich keine Hochglanzaufnahmen auf den Bildschirm bringt, im Großen und Ganzen jedoch überzeugen kann. Des Weiteren gehören eine HDMI-Schnittstelle, ein RGB-Anschluss, der klassische LAN-Port im RJ45-Stil sowie ein Drahtlosmodul (WLAN, Bluetooth) und ein Mehrfach-Kartenleser zum Repertoire des Geräts. Ganz zu schweigen von einer „Dokumentation“, also einer klassischen Bedienungsanleitung sowie dem obligatorischen Netzteil.

Lenovo B50-80: Software

Ein installiertes Betriebssystem ist zwar nicht selbstverständlich, gehört im Grunde genommen jedoch selbst unter Notebooks der Mittelklasse zum Standard. Auch hier knüpft Lenovo also lediglich am allgemeinen Trend an und spendiert dem B50-90 mit Windows 10 die nötige Ausstattung. Ähnlich wie viele andere Hersteller belässt es Lenovo allerdings nicht bei dem Betriebssystem und verpasst auch diesem Gerät hauseigene Programme, die im Grunde genommen nur wenig bis keinen Nutzen mit sich bringen und in erster Linie zu kostenpflichtigen Mitgliedschaften oder Käufen von weiterem Zubehör anregen sollen. Immerhin hält sich das Drumherum aus Energiespar-Manager & Co. in einem vertragbaren Rahmen und lässt sich bis auf „Lenovo Service Engine“ problemlos deinstallieren.

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Weitere Ausführungen

Vor allem preisaufwärts sind viele weitere Modelle aus der B50-Reihe in den Auslagen Lenovos zu finden. Wer zum Beispiel weniger Wert auf den internen Speicher legt und vielmehr auf den Arbeitsspeicher setzt, könnte in dem Grundmodell, dem Lenovo B50, eine passende Alternative finden. Hier beträgt der RAM 500 und der ROM 8 GB. Deutlich mehr Leistung gibt es dann mit dem Lenovo B50-80 zu haben. Hier kommt zum Beispiel ein Intel Core Prozessor der siebten Generation zum Einsatz und solltest Du nach einem größeren Bildschirm suchen, könnte sich ein Blick in die Schwesterreihe der B70er-Geräte lohnen. Zum gesamten Notebook Test, um das perfekte Notebook zu finden.

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