Lenovo B50-30 Test 2015 ᐅ Notebook Review

Lenovo gilt als ein preisleistungsstarker Anbieter moderater Notebooks. Mit dem Lenovo B50-30 kommt jedoch ein besonders günstiger Computerspaß daher: Nur wenige hundert Euro kostet das Modell (Stand November 2015) und ist sogar mit dem Betriebssystem Windows 8 aus dem Hause Microsoft ausgestattet. Für alle Einsteiger scheint Lenovo somit die optimale Lösung geschaffen zu haben. Doch ob dem wirklich so ist, oder ob der Preisdruck nicht doch zu große Auswirkungen auf Leistung und Funktionalität hat, offenbaren die folgenden Zeilen.

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Design & Ausstattung des Lenovo B50-30 im Test

Das Außenleben des Lenovo B50-30 macht wirklich nicht allzu viel her: Das (lediglich in Schwarz erhältliche) Gehäuse aus einem Kunststoffverbund wirkt zwar hochwertig und lässt auch keine Schweiß- oder Nahtflächen erkennen, macht im Großen und Ganzen jedoch einen eher plumpen Eindruck.

Die Tastatur ist zudem recht simpel integriert und einzelne Knöpfe wie etwa der Knopf fürs Laufwerk kaum von dem Gehäuse abgehoben, was die Bedienung nicht gerade erleichtert. Neben der etwas schnöden Tastatur befindet sich selbstverständlich noch ein Touchpad auf beziehungsweise in dem Lenovo B50-30. Dieses verrichtet zwar gute Reaktions- und Interpretationsarbeiten fühlt sich jedoch etwas glatt an.

Gewicht & Abmessung des Notebooks

Das Lenovo B50-30 bringt es auf Ausmaße von 38 x 26,2 x 2,8 Zentimeter und ist somit durchaus etwas dicker als Konkurrenzmodelle gehalten. Das Gewicht liegt wiederum bei 2,2 Kilogramm. Hier reiht sich das Lenovo B50-30 also nahtlos in die Sparte vergleichbarer Notebooks ein.

Das Lenovo B50-30: Bildschirm im Test

Der Bildschirm des Lenovo B50-30 misst 15,6 Zoll, löst mit 16,7 Millionen Farben auf und lässt einen maximalen Helligkeitswert von gut 200 cd/m² erkennen. Das macht ein insgesamt zwar farbvolles, jedoch eher dunkles Displayvergnügen. Der Kontrastwert liegt zudem nur bei 335:1 – hier können manche Notebooks mit einer doppelten Schärferate dienen. Apropos Schärfe: Insgesamt löst das TN-Panel mit 1.366 x 768 Pixel auf.

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Leistung des B50-30

Lenovo_B50-30_VorderansichtIm Herzen der Standardausführung taktet ein Dualcore-Prozessor der Marke Intel. Besagter Chip geht mit einer Taktrate von 2,1 GHz ans Werk. Dies macht eine erstaunlich gute Rechenleistung, denn unter Volllast kann noch von der Turbo-Boost-Funktion profitiert werden: Der Prozessor dreht dann auf 2 x 2,5 GHz auf.

Neben dem Intel Celeron 2840 ist übrigens noch eine Grafikeinheit in Form einer HD Grafikkarte (ebenfalls aus dem Hause Intel) auf dem Sockelsatz vertreten. Klassische Notebook-Aufgaben bewältigt das Modell somit ohne Murren und kann auch Videos ohne Ruckler oder Puffer flüssig abspielen.

Doch selbst für ältere Spiele ist das Lenovo B50-30 eher nicht mehr zu gebrauchen: Hier macht sich der Arbeitsspeicher bemerkbar, denn dieser ist mit einem Volumen von 2 GB sehr knapp bemessen. Folglich gerät das Modell auch schnell im Multitasking-Modus an seine Grenzen – für Arbeitsstiere oder Freunde von Fotobearbeitungen und Videoschneidetechniken ist dieses Notebook also ebenfalls nicht geschaffen. Wir sprechen bei dem Lenovo B50-30 also von einem typischen Notebook zum Surfen als Begleiter für das abendliche Sofa.

Lenovo B50-30: Anschlüsse & Zubehör

Zentrales Merkmal des Lenovo B50-30 ist der HDMI-Ausgang, der von zwei USB-Ports der zweiten und einem USB-Port der dritten Generation begleitet wird. Des Weiteren befindet sich ein optisches Laufwerk, welches DVD-Inhalte erkennt, als Brenner genutzt werden kann und auch eine Überschreibungsfunktion (RW) unterstützt, an der rechten Seite.

Hinzu kommt natürlich noch ein Anschluss für das 60 Watt starke Netzteil am hinteren Ende des Notebooks. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 12,2 Watt lädt das Netzteil somit recht schnell die Kraftzellen des Geräts auf. Die eigentliche Laufzeit fällt mit 6,5 Stunden auf einen Mittelwert. Die etwas geringe Kapazität der Lithium-Zellen schränken den Mobilitätsfaktor somit etwas ein.

Neben einem klassischen LAN-Kabel-Anschluss befindet sich (im Inneren des Lenovo B50-30) übrigens noch ein WLAN Modul. Dieses kann zwar Verbindungen über recht große Distanzen aufbauen, konfrontiert den Benutzer jedoch immer wieder mit Verbindungsabbrüchen. Lange Downloads könnten mit dem Lenovo B50-30 somit problematisch zu vervollständigen sein.

Software des Notebooks von Lenovo

Serienmäßig wird das Lenovo B50-30 mit dem Betriebssystem Windows 8.1 ausgeliefert. Das Modell profitiert jedoch nicht von der Touchscreen-Kompatibilität des Microsoft-Systems, da diesem schlichtweg ein berührungsempfindliches Display fehlt. Demnach lohnt sich durchaus ein Upgrade auf Windows 10. Als Zusatzsoftware spendiert Lenovo übrigens noch das hauseigene „Energy Management“. Mit diesem Programm soll die Laufzeit des Geräts angehoben werden, doch da der Prozessor für das Ausführen dieses Programms wertvolle Ressourcen aufbringen muss, bringt das Stromsparprogramm wenig Nutzen.

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Weitere Ausführungen im Test

Neben der günstigen Version hat sich mittlerweile eine etwas teurere Ausführung mit einem 4 GB großen Arbeitsspeicher auf dem IT-Markt blicken lassen. Hier lohnt sich also ein genaues Durchlesen der Spezifikationen!

Des Weiteren können manch B50-30-Modelle mit einem kräftigeren Prozessor, einem Intel Pentium N3520, aufwarten. Je nach Ausführung bringt es die CPU-Einheit auf Taktraten von bis zu 2,42 GHz – verteilt auf vier Kerne. Zudem unterstützt der Sockel den Arbeitsspeicherausbau auf maximal 8 GB. Apropos Speicher: Neben der Standard-Festplatte (320 GB) können noch Versionen mit 500 GB genutzt werden.

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