Gaming Notebook Test 2015 & 2016 ᐅ Der Vergleich

Unsere Empfehlung: MSI GT72S-6QF

MSI_GT72S_6QFDieses Gaming Notebook von MSI ist eines der besten Notebooks überhaupt. Perfektioniert für ruckelfreies Gaming erfüllt dieses Notebook alle Anforderungen der Gaming Sparte und wird keine Wünsche offen lassen. Einziges Manko: Ein Gaming Notebook dieser Stärke hat natürlich seinen Preis.

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Preiswerte Variante: ASUS ROG G751JY-T7061H

ASUS_ROG_G751JY_T7061HMit diesem Notebook hat ASUS ebenfalls einen starken Konkurrent zum Testsieger produziert, das vorallem durch sein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis punkten kann. Außerdem ist dieses Notebook für Virtual Reality geeignet und ist zudem sehr zuverlässig.

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PC-Spiele gelten nach wie vor als das Nonplusultra der hiesigen medialen Unterhaltungsindustrie. Im Gegensatz zu den Konsolenspielen können die Titel für den Computer nämlich recht gut modifiziert, teilweise sogar komplett umgeschrieben, werden. Hinzu kommt, dass die Auswahl an PC-Spielen weitaus größer als die für Playstation & Co. ausfällt. Um sich jedoch auch an den neuesten Spielekrachern erfreuen zu dürfen, wird ein leistungsstarker sowie aktueller PC zur Pflichtausstattung.

Dies ist natürlich nicht gerade günstig, wenn nicht nur am Schreibtisch, sondern auch „unterwegs“ beziehungsweise auf LAN-Partys gezockt werden soll. Für diese Zwecke gibt es mittlerweile spezielle Gaming Notebooks aus dem Test zu finden. Was diese Art der mobilen Computerstationen so besonders macht, mit welchen Spezifikationen aktuelle Modelle aufwarten können, und worauf es bei dem Kauf solcher zu achten gilt, verraten die folgenden Zeilen.Gaming_Notebook_Test

Grundsätzliches zum Gaming Notebook Test

Ein Gaming Notebook soll vor allem Leistung mit sich bringen – und zwar die denkbar Bestmögliche. Dafür sind viele Spieler gerne bereit, auf bestimmte Eigenschaften eines klassischen Notebooks wie zum Beispiel auf ein geringes Gewicht zu verzichten. Folglich fallen viele Gaming Notebooks auch etwas sperriger und schlichtweg schwerer aus, wobei sich dennoch häufig designtechnische Besonderheiten bei diesen mobilen Spielstationen finden lassen:

  • Schicke Leuchtröhren,
  • spezielle Musterungen
  • und stilvolle Rundungen

verwandeln ein Gaming Notebook schnell in einen regelrechten Augenschmaus. Des Weiteren sind Geräte aus dieser Klasse etwas stabiler und robuster als „normale“ Notebooks gehalten, da sich während des Spielens häufig hektische Szenen ergeben und das ständige Transportieren keinesfalls Auswirkungen auf das teure Innenleben haben soll.

Ebenfalls wichtig: Eine sinnvoll aufgeteilte sowie gut zu bedienende Tastatur, die auch das „blinde“ Spielen ermöglicht, also gut in dunkleren Umgebungen genutzt werden kann. Ein weiteres Muss macht ein DVD-Laufwerk aus! Um die zahlreichen Spiele wiederzugeben beziehungsweise zu starten, verlangen schließlich viele Hersteller nach wie vor das Einlegen einer klassischen Spiele-DVD – ein vollständiges Speichern samt Log-in-Start erlauben derweil nur wenige Titel.

Für einen angenehmen Spielspaß ist zudem ein ausreichend großer Bildschirm als Pflichtausstattung anzusehen. Dieser sollte mindestens in der 15-Zoll-Klasse liegen, ist häufig aber auch in einer Diagonalen von 17 Zoll gehalten. Des Weiteren spielen die Reaktionswerte der Anzeige im wahrsten Sinne des Wortes eine große Rolle. Diese Eigenschaften wurden bei dem Vergleich der Gaming Notebooks berücksichtigt und ist im oberen Testergebnis enthalten.

Hardware der Gaming Notebooks im Überblick

Folgende verschiedene Hardware-Bestandteile haben sich im Notebook Test als besonders wichtig herausgestellt. Dabei kommt es allerdings mehr auf das Gesamtpaket an, indem das nahezu das Beste von allem steckt anstatt auf eine einzelne perfekte Komponente, die zu den restlichen Hardware Partnern nicht passt.

Wie bereits erwähnt, macht der Bildschirm eines Gaming Notebooks ein zentrales Charakteristikum aus. Neben dessen Größe wirken sich allerdings auch Reaktionszeit, Auflösung, Farbdichte und Helligkeit entscheidend auf die Spieletauglichkeit des Geräts aus. So sollten die Reaktionswerte so gering wie möglich (rund 2 bis 4 Millisekunden), die Auflösung so hoch wie möglich (mindestens Full-HD), die Farbdichte sehr reich sowie tief (64 Bit auf über 16 Millionen Farben) und die Leuchtkraft besonders kräftig (etwa 400 cd/m²) ausfallen.

Von großer Bedeutung sind zudem die reinen CPU- und GPU-Werte. Die Grafikkarte beispielsweise sollte genügend Zwischenspeicher aufweisen und schlichtweg so modern wie möglich ausfallen: Mit der Geforce GTX 980, wie man sie zum Beispiel in dem MSI GT72S findet, ist das aktuelle Maximalpotenzial (Stand Januar 2016) für spielerische Leistungen ausgeschöpft. Grundsätzlich gilt es allerdings auch darauf zu achten, dass die Grafikkarte die neuesten Bildformate und Videospuren, etwa den DirectX-11-Codec, sowie neue Shader-Kompatibilitäten unterstützt.

Damit das Betriebstempo zudem auf einem hohen Level liegt und die Spiele flüssig über den Bildschirm huschen, sollte auch der Prozessor so kräftig wie nur irgendwie möglich ausfallen, was zwar meist die Laufzeit im Akku-Modus mindert, von den meisten Gamern jedoch gerne in Kauf genommen wird. Mit dem Predator 17 aus dem Hause Acer beispielsweise kommt ein Intel Core i7-6700HQ Prozessor daher, der es mit einer Turbo-Boost-Funktion der zweiten Generation auf eine Taktfrequenz von 3,5 GHz bringt!

Allerdings sei auch auf den Arbeitsspeicher geachtet: 8 GB stellen unter Gaming Notebooks einen Standard dar – denkbar sind jedoch auch Größen von bis zu 32 GB! Hier lohnt es sich, auf eine Erweiterungsfunktion, die das Nachrüsten des Speichers in Eigenregie ermöglicht, zu achten. Zu guter Letzt sei noch der Hauptspeicher erwähnt: Das dauerhafte Speichervolumen sollte nicht nur ausreichend Platz (rund 750 bis 1.000 GB) aufweisen, sondern auch noch mit einer modernen Schreibtechnik ans Werk gehen. Die klassischen HDD-Festplatten beispielsweise konfrontieren den Nutzer oftmals mit sehr langsamen Zugriffsraten, was selbstverständlich auch den Spielfluss mindert.

Das absolute Gegenteil in dieser Beziehung stellen die sogenannten SSD-Festplatten dar, wobei häufig auch eine Komposition aus beiden Typen, SHD genannt, in manch einem Modell vertreten ist. Häufiger verbauen die Hersteller allerdings sowohl eine SSD- als auch eine HDD-Festplatte: Während auf Letzterer typische Dateien wie Musik & Co. gespeichert werden, finden auf der Turbo-Festplatte Betriebssystem und Installationsdateien Unterschlupf – so startet das Gaming Notebook innerhalb weniger Sekunden, bietet einen flotten Spielbetrieb und zugleich genügend Stauraum. Das Asus ROG GL752VW-T4091T etwa ist mit solch einer Kombination versehen: Ausgestattet mit einem 1.000 GB großen HDD- und einem 256 GB großen SSD-Speicher führt das Modell sowohl viel Platz als auch hohe Betriebsgeschwindigkeiten mit sich.

Auf was kommt es bei Gaming Notebooks sonst noch an?

Je nach Hersteller kann ein Gaming Notebook mit zahlreichen Sonderfunktionen aufgebohrt sein. Der deutsche PC-Profi Schenker beispielsweise gestaltet viele seiner Modelle wasser- und staubdicht! Die Gaming-Lösungen von Alienware können wiederum mit besonders futuristischen Designs überzeugen. Herstellerunabhängig sollte allerdings auf jeden Fall eine breite Anschlusspalette vorhanden sein: Mit mehreren USB-3.0-Ports, einem HDMI-Ausgang und digitalen Audiobüchsen bestückt, ist ein Gaming Notebook durchaus auf dem aktuellen Stand der Technik.

Unsere Tipps an die Gamer

Wer gerne Online ans Spielen geht, sollte zudem auf eine gute WLAN-Karte beziehungsweise auf ein leistungsstarkes Drahtlosmodul achten: Nicht nur eine schnelle, sondern auch stabile Verbindung gilt in diesem Fall als unverzichtbar. Zu empfehlen wäre hier die ac-Übertragungstechnik. Zu guter Letzt können manch Gaming Notebooks noch mit speziellen Lüftern und Kühlern sowie beleuchteten Tastaturen dienen. Während beleuchtete Tastaturen übrigens ganz dem Geschmack des Benutzers nach entweder als „sinnvoll“ oder „störend“ empfunden werden können, dürfen hochwertige Kühlelemente lediglich als lobenswert bezeichnet werden. In mehrstündigen Turnieren kann ein Gaming Notebook nämlich durchaus „heiß laufen“ – eine effiziente und zugleich leise Kühleinheit kann den Zocker in solchen Situationen vor dem „Not-Shutdown“ bewahren.

Wenn du allerdings doch eher auf ein gewöhnliches „Standard“-Notebook umschwenken möchtest, kannst du dir den Notebook Test durchlesen.